Zimba von Luxembourg, geb. 21.05.2002
Mein erster Neufundländer….
Mein Traum ging in Erfüllung. Wir hatten uns nach langem Überlegen Zimba ausgesucht und uns an einen seriösen Züchter gewandt. Wir waren die Welpen ansehen und durften diese auch füttern und anfassen und mit ihnen spielen. Die Mutter war natürlich immer dabei und beobachtete uns sehr aufmerksam. Viermal waren wir beim Züchter und suchten uns dann unsere Zimba aus vierzehn Welpen aus.
Der Tag des Einzugs in ihr neues Heim kam, und wir waren sofort ein Herz und eine Seele.
Gesundheitlich ging es Zimba leider nie sehr gut. Vielleicht hat sie uns deshalb in der kurzen Zeit ihres Lebens immer sehr viel Freude gemacht. Weihnachten 2002 bekam ich die Diagnose vom Tierarzt, dass sie eine schweres Nierenleiden hätte und wahrscheinlich nur noch ein halbes Jahr zu leben hätte.
Wir machten alles was nur möglich war, um den endgültigen Abschied heraus zu zögern. Wir stellten die Ernährung um, kochten ihr Futter. Ich hielt Rücksprache mit der Züchterin und teilte ihr mit, dass der Welpe, todkrank war. Sie half uns in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat. Außerdem bot sie uns an, uns einen Ersatz für Zimba (Ersatz ging in meinen Augen gar nicht!) zu geben.
Nach vielen und langen Gesprächen mit unserem Hauptzuchtwart unseres Vereins, ließ ich mich auf diesen Ersatz ein. Ich bereue es bis heute nicht. Danke Walter für deine Überzeugungsarbeit.
Leider konnte Zimba dann im Sommer des Jahres 2004 nicht mehr und so ließen wir sie dann schweren Herzens am 13. August 2004 in den verdienten Hundehimmel gehen.
Ich hoffe für sie, dass sie es dort sehr gut hat, und alles bekommt, was sie verdient hat.
Danke Zimba, dein kurzes Leben war für mich eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.
Lebe wohl!
Wir haben sie einäschern lassen und ihre Urne steht bei uns zu Hause. Nicht dass ich diese Urne sehen müsste um an sie zu denken, aber es tut manchmal ganz gut. Man wird ermahnt, dass das Schöne viel zu schnell vorbei gehen kann.
So hätte ich in dem Buch vom Kleinen Prinzen, Autor Antoine de Saint-Exupery, gerne sie den Fuchs sprechen lassen: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Weiter sprach er: Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
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